Unsere Antidröhnmassen sind lösemittelfrei und basieren auf wässrigen Kunstharzdispersionen. Sie dämpfen Schall, sind schwer entflammbar und wärmedämmend, haften auf vielen Untergründen und lassen sich gut verarbeiten. Die wasserfeste Variante bleibt dauerhaft wasserbeständig.
Es gibt fünf Versionen der Antidröhnmasse (Antiphon) mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften, je nach Einsatz.
Einsatz und Verarbeitung
Einsatzgebiet: Die Antidröhnmasse wird zum Entdröhnen von dünnwandigen Blechkonstruktionen im Anlagen- und Apparatebau, sowie im Fahrzeug-, Waggon-, Schiffs- und Containerbau eingesetzt. Des Weiteren findet das Produkt Anwendung im Bereich Verbrennungsanlagen, Aufzüge, Fassadenelemente, Lüftungskanäle, Kraftwerksbau usw. Die hydrophobe Antidröhnmasse kommt überall da zum Einsatz, wo eine dauerhafte Wasserfestigkeit zusätzlich zu den übrigen Eigenschaften gefordert wird.
Anwendung: Auf gleichmäßigen, lückenlosen Auftrag achten. Nur saubere Arbeitsgeräte verwenden.
Untergründe: Stahlblech korrosionsschutzgrundiert, verzinktes Stahlblech, eloxiertes Aluminium, Coilblech usw. Die Flächen müssen frei von Schmutz, Öl, Fett sein. Grundsätzlich empfehlen wir eine Haftungsprüfung.
Schichtdicke: 5 mm Nassfilmdicke entsprechend 4 bis 4,8 mm Trockenfilmdicke, in einem Arbeitsgang möglich.
Verarbeitungsgeräte: Airlessgeräte mit einer Übersetzung ab 60:1, Geräte mit Zerstäuberluft von 12:1 (Kolbenpumpen) und Schneckenförderer mit Zerstäuberluft ca. 3-4 bar Eingangsdruck. Handverarbeitung mittels Rakel / Spachtel ebenfalls möglich.
Verarbeitungstemperatur: oberhalb 15 °C empfohlen.
Trocknungszeit: Transporttrocken nach 12 bis 18 Stunden bei 5 mm Trockenfilm und Normklima 20/55. Forcierte Trocknung bis 50 °C möglich.